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sto beherzter an Spanien ; um so viel weniger ver-mied Spanien die Fehde, da es hoffen durfte, sichdie innern Mißhclligkciten an dem französischen Hofezu Nutze zu machen. Unter diesen Umstanden be-sorgten die Hochburgunder, daß von neuem dieFlammen des Krieges auf ihrem Boden ausbrechenwerden; schon im vcrwichenen Jahr also drangensie bey den Rankoncn mit allem Eifer auf die Dc-sörderung der seit etwas Zeit vergessenen Neutrali-tät. Mit eben so viel Eifer hingegen arbeitete derfranzösische Botschafter ve la Barde an der Bun.deserneuerung mit Frankreich. Hiezu fand er dieRanlone wenig geneigt, so laug ihre Hilfsvölkernicht nur unbezahlt blieben, sondern auch den Ver-trägen zuwider mißbraucht wurden; wirklich droh-ten sie, ihre Truppen heim zuberufcn. Im Jahr1650 schickten sie eine Gesandtschaft nach Paris.Nach lange» Unterhandlungen erhielt endlich dieseGesandtschaft unterm itz/ry May folgende vergliche«Puncten — In diesem Jahr 1650 soll den Kanto-nen eine Million Franken, nebst 12020 Franken Zinßausbezahlt werden; durch die nächsten sechs Jahreaber, in jedem derselben 500002 Franken. Nebstder Hinterlage einiger königlichen Kleinodien , wur-den ihnen die Zolleinkünfre zu Lyon und paleiicenebst dem Weinzoll zu Paris verschriebe». Nochwaren damit die Aantone wenig befriedigt; ihremGesandten hatte man zu geringe Ehre erwiesen, undeinige cidgcnößische Fahnen auf der Heimreise be-schimpft; überall klagten sie noch über viele Beschwer-den; gegen den französischen Botschafter erklärtensie sich, daß sie bey ausbleibender Weghcbung der-