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mit Alphörnern; ihnen folgten drey Hauptleute; aufdiese drey andere, welche die drey ersten Eidgenossen,Tell, Stauffachrr und Mclchkhal, vorstellen sollten;hierauf folgten 720 Man», alle mit Kolben bcwaff-net. Alsdcnn drey Fahnen in einem Gliede, undhinter denselben abermals 700 Mann; nachdem sieeure Stunde in der Kirche verweilt hatten, holtensie durch drey Aufgeschossene die Gesandten herbey.In den freundlichsten Worten wurden sie von diesendes väterlichsten, obrigkenlichen Gehörs versichert.Die Bauren lasen nunmehr eine Schrift vor, wor,inne sie, mit Hintansetzung aller Ehrerbietung, —nicht ctwann baten, sondern in trotzigen Ausdrückenforderten: — Man möchte das Salzmonopol, denZoll bey der Wollhauscrbrücke, den hohen Geldzins,die Unkosten wegen der Cchuldbotcn , die Bußgelderder Landvögte, das Ohmgeld des Weines u. s. w.theils ganz abschaffen , theils einschränken. — Um-sonst , daß ihnen die Gesandten beliebten , sie solltenihre Beschwerden durch Aufgeschossene zu Luzerilvortragen lassen: Die Banren beharrten daraus,daß die ganze Sache bey ihnen auf der Landschaftsollte in Ordnung gebracht werden; jeden, der sichnach der Stadt kehren wurde, brdrauten sie mitMord und Todschlag ; zugleich gaben sie zu verstehn,daß auch die vernerbauren ihre Parthey nehmenwerden. — Fruchtlos blieb die Gesandtschaft. Lernbewachte die Gränzen, unterhielt Ausspäher , for-derte die Kantons zur Fürsorge auf und erhielt vondenselben günstige Antwort.
Mittlerweile hatten sich rund umher die Aufrüh-rer verstärkt; die willisauer waren die ersten, die
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