Band 
Erster Theil.
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auf ihre Seite traten; bald hernach verschwor sichdas ganze luzernische Landvolk auf einer öffentli-chen Lanbrsgemeinde zu Schöz, baß auch in ihremKanton, wegen Herabsetzung des Geldes, keine an-dre Einrichtung als wie in dem bernerschen Kantonstatt haben sollte. Auf einer andern Versammlungzu Münster »in Aergäu verfolgten sie den Probst,der sie besänftigen wollte, mit Schimpfworten undbedrautcn ihn so gar mit Schlägen; den lü. Febr. 165z.alten Styls richteten die X Aemter ZU wollhausen ei-nen feyerlichen Bund auf; vermög dieses Bundesschrieb jedes Amt seine Beschwerden zusammen ; dieübrige neun Aemter aber entschieden als Richter überdie Puncten, welche sollten verworfen, und welchesollten durchgesetzt werden; zugleich wurden besondrePersonen zur Ausforschung der alten Freyheiten er-nennt ; aller Orten hatten die Baurcn ihre Wache»gestellt; sie fiengen die Briefe auf; untersuchten dieDurchreisenden; verübten allerley Frefel und unter-hielten ihre Aufwiegler in dem Bernergebiete.

Bern schickte den Nenner Frisching in.das Em«menihal, der daselbst das Volk zur Treu und zumGehorsam ermähnte. Aeusserlich ward er aller Or-ten mit Ehrerbietung empfangen; nichts desto weni-ger wurde zu gleicher Zeit, als man ihn öffentlichder tiefsten Unterwerfung versicherte, in Geheim zuHutweil eine Versammlung gehalten, in welcher derSeckelmeister von Sumiswald, Uly Scküz, auchden untern Emmenthalern drey Klagpunctcn andie Obrigkeit vortrug, die von den obern Emmenrthalern schon waren unterzeichnet worden; der er-ste betraf den freyen Salzhandel, der zweyte das

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