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Unterm r/lZ> Märzen schickte die Obrigkeit durchEilboten offene Mahnungsbriefe an den KantonZürich/ und durch diesen Kanton wurden auch dieübrige zu schleuniger Beyhilfe aufgefordert. In allerEile warfen die nächstgelegene, cathoüsthe Bantons400 Mann in die Stadt Luzern, und ihre andernTruppen zogen sie in die Nähe zusammen. AuchZürich hielt seine Kriegesvölker in Bereitschaft. Bernbrachte Biel/ Neuenstadt / Neuburg, Genf, wieauch die maischen Aemter/ (Neüß ausgenommen)in eilfertige Bewegung. In der Stadt wurden dieThore von den Bürgern selbst bewacht. Das obereund untere Argäu nebst dem Hasliland wurdenschleunig aufgefordert u. s. w. — Bey diesem dro«henden Ungewitter verloren die Aufrührer den Muth/die Gesandten stellten sie auf fteyen Fuß und willig,ten in ihre gütliche Vermittlung. Ungeachtet allererlidtnen Beleidigung nahmen die Gesandte das An«erbieten mit Freuden an; einige Tage arbeiteten siezu Werdenstein, zu Luzern und Rußweil mit sol,chem Erfolge, daß in einigen Puncten die Obrig.keit den Bauren nachgab, andere Puncten aber mitEinwilligung beyder Partheyen in den Schooß derSchiedrichter gelegt und endlich den ?/>s. Mär; dieFriedensbedingnisse zu Stande gebracht wurden. Jadiesem Spruchbriefe der Schiedrichter vom s/iztenund s/>- Mär; bemerken wir folgende Puncte: —Der Obrigkeit wird ihre Landesherrlichkeit / denUnterthanen werden ihre Gerechtsamen bestätigt.D«S Ohmgeld von dem weine soll zwar ferner,jedoch durch das ganze Land gleichförmig / und vonioo Massen zeh« Luzerncr Schillinge bezahlt werden.