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16/26. März 165z. auch von Lucern aus sich sehrdringend ermähnt sah, und zwar, weil dieser letztreKanton seinen eignen, erst neulich ausgesöhnten Un-terthancn mcht durchaus trauen durfte. — Nochvor der Bekanntmachung eines solchen friedlichenVorschlages, rükten indeß, vcrmög der vorherge-troffenen Abrede, die Schafhauser zu Lrugg, unddie Laßler und Müllhauser zu Arau mit bewehr-ter Hände an. In der Nacht vom 13. März liessenhierauf die Bauren durch die Grafschaft Lenzburgden Landsturm ergehn; Morgens früh erschienen sievor Arau, beklagten sich, daß man sie mitten ingütlicher Unterhandlung mit fremden Kriegesvölkernbeunruhige, und drohten, wofern selbige nicht frey-willig abziehn, sie mit Gewalt zuverjagen. — Zugleicher Zeit brach ein falsches Geschrey aus, alswären noch l2°o Mann über die Schafmatt im An-zug; nunmehr griffen die Bürger zu Arau selbstzu den Waffen; aus Furcht, die Bauren möchtendie Besatzung in der Stadt angreiffen und sie darüberzu Grunde gehn, wicdersetzten sie sich dem Zuzugemehrerer Truppen. Nicht ohne Mühe konnten derStadtrath, der Obrist Zörnlin von Basel, die Vögtevon Biberstein und Echenkenberg die Abwerfung derBrüte verhindern: die baßlerschen Truppen räum-ten die Stadt und lagerten sich für einmal in denAemtern Biberstein und Schenkenberg; nunmehrliessen die Bauren auch auf der linken Seite derAare den Landsturm ergehn; auf erhaltenen Be-fehl mußte also der Oberist Zörnlin mit seinen Krie.gesvölkern, nicht ohne grossen Verdruß, abziehn;auch wurde er bey seinem Abzüge zu Aerlispach,