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digung. Gar bald vereinigten sich mit ihnen auchdie Unterthanen von Basel und Solochur». Deniz April! 1653. hielten sie eine Landeegemcinde zuSunuswald in dem Bernergcbiete; ruf derselbenerschien ein Ausschuß von den IV. Kartons Bern,Lucern, Aolothurn und Basel. Ei.ie obrigkeit-liche Gesandtschaft von Lern suchte durch freund-licve Worte ihre Zusammenverschwörunz zu hindern;unverrichteter Sachen mußte sie sich zurükzichn. DieAufrührer wählten f 7 !«claus Leuenderger, einenLandmann von Schönholz aus dem Kirchspiel Ru-dersweil zum Haupte; sie nannten ihn der Bundes-genossen Obmann; er kielt in der Versammlungdie Umfrage; folgende punkun wurden von ihnenauf freyem Felde beschworen: — Die ersten BündtsNisse der Eidgenossen sollen heilig und unverletzt blei-ben. — Die Obrigkeit soll von dem Volke geehrt,das Volk aber von der Obrigkeit in seine» Vorrech-ten nicht länger gekrankt werden. — Alles ohneNachtheil der Kirche. — Gegen Bedrückungen wollensie einander brüderlich bcystehn; ohne Wissen undWillen der andern Bundesgenossen sollen keine Un-terthanen gegen ihre Obrigkeiten die Waffen crgreif-fen; fremde oder einheimische Truppen, deren sichdiese bedienen möchten, sollen mit vereinigten Kräf-ten vertilgt werden. — Bey geringster Beschädigungsoll jeder von allen, alle sollen von jedem beschütztseyn. Wer diesen Bund schandt, soll als treulosund meineidig bestraft werden. Keine der Bundes-genossen dürfen mit ihrer Obrigkeit einen völligenVerglich eingchn, bis alle und jede allseitig befrie-diget worden.