Band 
Erster Theil.
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Hutweil gesandt. In einem andern Schreiben stell-te ihnen der französische Gesandte sehr nachdrück-lich vor, wie sie durch einheimische Unruhen das gan-ze Vaterland dem Ueberfall auswärtiger Feinde bloßsetzen werden. Zugleich anerbot er seine Vermittlung.Diese verbaten die Bauren, unter Derdeuten, daßsie den 4. May alten Styls einen Tag zu Hutweilhalten, und sich ausschließend nur mit den Gnädi.gen Herren von Bern unterreden werden. — Dievorige Zusamcnkunft war weniger zahlreich gewesen,als es die Aufrührer erwarteten. Mehreren Bau-ren schien der Uebermuth ihrer neuen Befehlshaber,eines Leuenbergers und Scheybis, nm so vielunerträglicher, je mehr sie diese als ihres gleichenbetrachteten. Indeß setzten die Banrcn den 4. Mayalten Styls zu einer neuen Zusamcnkunft nach Hut-rveil an; zu derselben luden sie ihre Obrigkeit vonBern auch ein; diese bezeigte sich nicht ungeneigtzu gütlicher Anhörung der Beschwerden: allein umZeit zugewinnen und ihr Ansetzn beyzubehalten,schrieb sie selber Zeit und Ort vor, und bestimmteden 6. May zu einer Zu amenkunft nach weinin--gen. Sogleich den zo. April erklärte sich stellender«ger mit seinen Mithaftcn , daß die vorher angesetzteVersammlung zu Huiwctl, und zwar den 4. May,ohne Aufschub -unwiederruflich statt haben werde.Zugleich bittet er in seinem Schreiben an den Schult-heiß Dapelhofer, daß die Regierung freundliche Her-ren zu Gesandten erwähle, und nennt einige, diedem Volke am meisten willkommen seyn würden.

Mittlerweile hatte die allgemeine eydgenößischeTagleistung zu Baden, die mißvergnügten Landlcu-