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Stunden lang liessen sie die Gesandte seitwärts war-ten ; mirtlcrweilc beschworen sie nochmals ihren neuenBund mit den fremden Ausgeschossenen, undverpflichteten sich unter den ftyerlichstcn Betheurun,gen, sich an jedem Dundbrüchigen auf die schrecklich-ste Weise zu rächen. Erst hierauf empfiengen siedie Gesandten in ihrer Versammlung. Diese an-erboten alle nur möglichen / gütlichen Mittel; sieschlugen zur Unterhandlung mit den Ausgeschos,jenen verschiedene Oerrer vor. Alles blieb frucht-los. Schon zum voraus halten die Aufrührer inGegenwart der fremden Unterthanen beschlossen, dieRlagpunclen nicht änderst als in voller Gemein-de behandeln zu lassen. Unverrichteter Sachen zo-gen sich also die Gesandte gleichen Abends nachWeiningen zurück. Auf die Nachricht, daß einigeargäuische Gemeinden allenfalls Laugemhal zunäherer Unterhandlung auswählen würden, schriebensie hierüber noch in der Nacht einen dringendenBrief an die Rebellen, und erhielten den 5. Mayvon Leuenberger die Antwort, daß er Morgens,den 6 . May mit seinen Bundesgenossen zu Langen-thal eintreffen werde. In seinem Schreiben an dieobrigkeitlichen Gesandten bedient er sich unter andern»folgender Worte: „Bitten hiemit, Euere Gnaden„ wollen mit demüthigen Worten uns begegnen,„ und nicht mit Rauhe, damit die Landleute nicht„ etwann in Zorn gerathen möchten. Die Action„ aber soll unter dem heitern Himmel geschehn.» u. s. w. „
Den 6 . May waren auch die Gesandte zu Lan«genthgl erschienen; sie erfuhren, daß sich unter dem