Band 
Erster Theil.
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bernerschen Landvolck viele Luzerner und Solo.thurner befanden; vcrmög obrigkeitlichen Auftrageswollten sie diese der Unterhandlung nicht beywohnenlassen; da sich die Rebellen keineswegs trennen lies-sen , so mußten die Gesandte abermals fruchtlosverreisen. Tags darauf erhielten sie eine neue Ein-ladung , mit der Versicherung, daß kein einzigerfremder Unterthan vorhanden seyn werde; sie bega-ben sich also wieder von wciningen auf Langcnthal;daselbst verlasen sie vor der ganzen Versammlung diegnädige willfahr beynahe aller begehrten Art»ckel; je nachgebender sie waren, desto trotzigerwurden die Bauren; von diesen erhielten sie folgen«den schriftlichen vortrag: — Die überreichten Ar-tickel sollen alle und jede, allgemeine und besondere,unbedingt bewilligt werden. — Die Emmcnthalerund andere dulden nicht langer, daß man sie fürerkaufte Leute oder Leibeigene erkläre. — Nach Be,lieben wollen sie sich in besondern Landesgcmcindenversammeln. — Die Bundcsbriefe wollen sie vonJahr zu Jahren erneuern. — Gleichwie man sie be-friedige, so soll man auch die andern Unterthanen inden Kantonen Luzern, Solothurn und Basel befrie-digen: Nur unter diesen Bedingnissen werden siehuldigen. Und hierauf verlangten sie noch gleichenAben.d entscheidende Antwort.

Die Gesandte sahn, daß die Aufrührer der Obrig,keit unumschränkt Gesetze vorschreiben wollten: ohnesich also länger zu säumen, kehrten sie fruchtlos nachLern zurück. Mittlerweile halte Leüenberger denSamen der Empörung je länger je mehr auch in beybenachbarten Kantonen verbreitet. Unter allerley