Band 
Erster Theil.
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Weg über Deutschland nach Hamburg. Daselbsterfuhr er durch den englischen Residenten die An-kunft eines schwedischen Gesandten , Namens La-gerfeld, in Hamburg; auch dieser hatte von sei,ncr Königin Christina den Auftrag zur Vermitt-lung zwischen beyden kriegenden Staaten. Wahrenddaß derselbe zur Ueberfahrt auf günstigen Windwartete, eilte ihm Stocher zuvor und reiscte überLand nach Dünkirchen; von da sczte er glüklich hin-über und kam noch vor Lagerfelden nach London.Sogleich führte ihn Duräus zu dem Redner desParlaments; dieser empfieng die eydgenößischenBriefe und las sie Tages darauf in der Dcrfamlungdes Parlaments vor. Da Stocher, aus Mangeleines Gefolges, die Ehrenbezeugungen eines Bott-schafters ausschlug, so schoß der Gtaatsrath achtGlieder aus, die ihn mündlich verhörten.

Inzwischen hatten die Staaten von Holland undwestfncßiand nach der Einbuße in dem Treffenbey porlland unterm i 8 Mär; bey dem Parlamen-te den Frieden verlangt. Hierüber war zwischen bey-den Republiken ein weitläuftiger Briefwechsel ent-standen und mittlerweile die Antwort an Stockernverzögert.

Bald hernach, den 20/zo April erfolgte die Auf.Hebung des Parlaments. Die Klügern in dieserVersamlung , denen Cromwell zu furchtbar gewor-den , glaubten in der Fortsetzung des Krieges einenDorwand zur Vergrößerung der Flotte und ebendeswegen zugleich zur Verminderung der so gefährli-chen Landmacht zu finden. Cromwell errieth ihreAbsichten, so wie sie die sinnigen. Von den auscr-

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