- 5-Z
entblößtem Haupte, auch ließ dieser den eidgcnößi-schen Abgeordneten mit gleichem Geprang wie dieköniglichen Minister begleiten, welches gleichwohldem vcnetianischcn Residenten/ Paulucci, nicht wie,verfuhr. Bey Stockers Entlassung bediente sichCromwell unter andern ausdrücklich folgender Wor-te: — „Schon mchrinal hab ich Euch versichert,„ nicht nur, daß euer Auftrag überhaupt uns sehr„ angenehm gewesen, sondern auch daß eure Dorr„ stellungen nicht wenig den Frirden befördert ha-„ ben. Versichert daher eure Prinzipalen, daß sie„ keine bessern Freunde haben als uns, die cngli-„ sehe Nation Jede Gelegenheit wird uns will-„ komm seyn, Euch hievon thätliche Proben ;u geben.„Durch die Natur befind! Ihr Euch zwar in der„ günstigsten Lage zur Abhaltung auch der mächtigsten„Feinde: wofern aber, wie wir besorgen, sehr bald„ ein Religionskrieg ausbrcchcn sollte, alsdcnn würr„ det wohl Ihr die Ersten einen Angriff ausstehen„ müssen; in solchem Fall wünschten wir Euch aufs„ nachdrücklichste unterstützen zu können und nicht erst„bey schon vorhandener Gefahr allzuspate hierüber„ benachrichtigt zu werden. Die Anzeigen sind Hai-fig; auch meine Briefwechsel, die ich hin und wie»,2 der so gut habe als ein Staat in der Welt, vcr^„ sichern mich, daß der Pabst auf die Aussöhnung„ zwischen Spanien und Frankreich nur darum bc-„ dacht sey, um diese Kronen gegen die reformierte„ Kirche zu waffnen. Vielleicht daß der helvetische„ Boden ihnen zum Schauplatz des Krieges sehr bc^„ quem scheint. Auf der einen Seite können sich ge-,, gen Euch Oesterreich und Spanien verbinden; auf