Band 
Erster Theil.
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weissen Schnupftuches, das ihm zum Feldzeichendienete; an beyden mangelt's den Bernern; ihnenblieb kein anderes Mittel als sich durchzuschlagen,und würklich zogen sie sich bey villmergen überdie Höhe nach Lenzburg zurük, die Fahne von Zof.fingen stand die letzte auf der Wallstatt und kam erstNachts um y Uhr nach kcnzburg. Wegen ihrer vor-züglichen Treu wurde hernach die Stadt Zoffingenvon der bernerfchen Obrigkeit mit einem besondernDankschrciben beehret. — Marfchall Gui, der mitseinem Rcgimcnte bey Wvhlen stand, wie auch dieHauptleute Tschudi und von Brestcnberg, die miteinigen Fahnen bey Mayengrün lagen, hatten demGefechte ganz müßig zugesehn; sie entschuldigtensich damit, daß sie zum Anrücken und Schlagen kei-nen Befehl gehabt hätten. — Der erlidtne Vcrlurstmachte die Aergüuer mehr erbittert als muthlos;Tags nach der Schlacht wollten sie mit aller Ge-walt wieder hinüberziehn, um sich an dem Feindezu rächen; der Kriegsralh zu Lenzburg verhindertees nicht ohne Mühe, und zwar nur unter dem Ver-wände, daß allbereits die Fricdensunterhandlungenzu Luccrn glüklichen Fortgang gehabt haben. DieLucerner selbst glaubten sich nicht sicher; erst amdritten Tage zogen sie mit dem bernerfchen Gefchüzund der übrigen Beute von der Wallstatt auf Lu-cern zu.

Den 18 Jenner 1656 erschien das Rriegesmani-fest der V. catholischen Rantons, folgenden Jnn-haltes: — Die Ursache alles Mißverständnisses liegtin dem Abfall von dem catholischen Glauben, in derwillkürlichen Auslegung des Landesfriedcns, beson-