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ders in der Verwerfung des Stimmen-mehrs auchselbst bey politischen Handeln, welche die Zürcherdurch Verdrehung in Kirchenzwisie verwandeln.
Indem nun die kriegende Partheyen fowol mit derFeder als mit den Waffen einander bestritten, arbei-teten hingegen die unpartheyische Rantone mit un-ermüdetem Eifer am Frieden. Mittlerweile fuhrendie Zürcher fort, die Stadt Rapperschweil zu be-lagern; mit schlechtem Erfolge; theils wegen derstrengen Jahreszeit, theils wegen der starken katho-lischen Besatzung; von Glarus aus, welcher Kan-ton sonst neutral blieb, erhielt der Platz hinreichendeZufuhr und die katholischen Kriegesvölker standenin der Nahe zu Uznach; von Zeit zu Zeit geschaht,kleine Scharinüzel; den 17 Jenner i6;ü stengen dieBelagerer an, die Stadt mit grobem Geschüz zu be-stürmen; schon waren sie durch die Mauren gebro-chen ; wurden aber bald wieder zurükgctricben. —Nunmehr machte der cacholische Lriegsrath fol-genden Anschlag: In gleicher Stunde sollte aufeinmal das zürchersche Lager von beyden Seiten,sowol durch einen Ausfall aus der Stadt als vonUznach her überrascht werden. Schon rükten dieUznacher Truppen vorwärts; um weniger entdektzu werden, hüllten sie sich, weil der Boden vollSchnee lag, in weisse Hemder; bey dem KlosterWurmspach wurden sie der zürcherschen Besatzungverrathen, und von Hauptmann Edlibach mit blu-tigen Köpfen zurükgejagt; da sie also nicht nach derAbrede vor Rapperschweil anlangten, so verlorendie yoo Mann, die aus der Stadt ausgefallen wa-ren, gänzlich den Muth und auch sie zogen mit