und auf den iz Jänner 1657 angesetzt wurde. Ge,gen Zweyer» erschien niemand. Umsonst daß dieSchwätzer ihn vor ihren eignen Richlcrstuhl forder-ten , und daß auch die Kantone Eucern, Unter-Walde» und Zug diese Forderung unterstützten! AurBeylegung des Streites schriebe» die reformierteBantone, nebst Solothurn und AppenzeU ausserBoden/ eine Tagleistung aus; in seiner Forderungstützte sich Schwyy auf den Sempacherbnef vomJahr izyz. Indeß sagt dieser Brief mit ausgedrück-ten Worten: „ Wcun die Eidgenossen mit einander„ auspichn, und einer aus ihnen etwas strafwürdir„ ges verübt, so soll er von denjenigen, zu welchen„ er gehört, gerichtet werden, und sein Leib und„ Gut soll denjenigen Heimfasten, denen er zugehört,„ und niemand andcriu weder auf Gnade »och zur», Strafe. Die Tagleistung blieb fruchtlos. — *)Unterm 26 Oct. 1657 streute Dictlaud Eeberg, einKonvcntual zu Einsicdeln, aus: Zweyer habe vonden Zürcher» 1400 Ducatcn in einem Kapaunenzum Geschenke bekommen; hierüber forderten die Zür-cher von dem Adle Genugthuung. — Im Innius1653 sollte das ganze Geschäft auf per Tagleistungzu Baden beygelegt werden; es blieben aber die mehrrern von den catholische» Rantonen weg, und vondenselben erschienen nur tziry und Solothurn; die übri-gen erklärten sich von Eucern aus, daß sie wegen desObrist Zweyers in keine Vermittlung eintreten undauch niemals neben ihm sich aufirgcnd einer Tagleistungoder Gesandtschaft cinftnden werden. Es erfolgteriue zwocc Einladung an die catholische» Nantoll-,*) S. Zürchersche« Gk. M- re>. Oet. l<>;7.
Schliessen