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bcn. Schon hatten die crzherzogliche Rathe denRaufschilling in die dritte Hand des Bischofs vonRonstan; niedergelegt und die Einwohner zu Ram-sei, von aller Verpflichtung gegen die Stadt Steinledig erklärt. Da die Einwohner zu Ramscn voneiner solchen Erklärung nichts hören wollten, son-dern immer die unverbrüchlichste Treu gegen Steinund Zürich beobachteten, so wurden sie von Oester-reich mit harten Strafen bcdraut; die Widerspen-stigen mußten sich flüchten; den 17. Oktober 16ZY.bemächtigte sich bey nächtlicher Weile ein Haufenösterreichischer Soldaten des Dorfes; mit bewafne-ter Hände ließ der nellenburgische Landvogt papsPUö fünf ehrliche Männer aus den Bethern Hinweg-schleppen und mit Gewalt nach Gtockach führen.Umsonst waren alle Fürbittschreiben nicht nur vonZürich, sondern auch von den übrigen reformiertenKantonen und andern Fürsten und Standen. End-lich wurde der damalige thurqäuische Landvogt, Jo-hann Caspar Hirzel von Zürich, nebst dem Stadt-fähndrich, Felix Ezrveiler von Stein, an die öster-reichische Regierung nach Insprugg geschickt. DerErzherzog empficng den zürcherschcn Abgesandten sehrwol, beschenkte ihn mit einer güldenen Kette, vonungefähr ioo Ducaten, nebst einem Gnadenpfcnningund kostbaren Demante; auch ließ er den nellenburgsschon Beamten befehlen, daß sie auf der Stelle diearrestierten Ramser frey lassen, alles, was ihnenweggenommen worden, herausgeben und den refor-mierten Gottesdienst ausserhalb des Dorfes nichtkranken sollen. In einem neuen Vertrag wurde derVertrag vom Jahre 1656. feycrlich bestätigt; für