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wendete der Rath ein: Daß die rcformirrcn Ran-tone sich mit Frankreich gar wol gegen Spanienund Oesterreich, als gemeinschaftliche Feinde, zuverbinden befugt seyn; nur verbaten sie sich aufder einen Seite die Vertheidigung des Elsasses,auf der andern Seite machten sie in dieser ProvinzAnspruch auf die gleichen Freiheiten, die ihnen vonden ehemaligen österreichischen Beherrschern warenbewilligt worden. Um die Rantone desto geschmei-diger zumachen, wurden die cydgcnößifchc Rauftlentc in Frankreich mit neuen Zöllen beschwert,und wirklich zu Lyon ihre Waaren mit Arreste be-legt. Dieses Verfahren, anstatt die Ranronc zubeugen, empört' es sie vielmehr; im Jahr 1658.schickten sie Albrecht Fäschcn von Basel an denKönig, mit dem Auftrag : Daß sie zu der Bundes-erncuerung keineswegs Hand bieten werden, be-vor er die neuen Zollbcschwerdcn werde abgeschaft,und die im ewigen Frieden vomJahr 1516. bewikligtcn Freyheiten wieder hergestellt haben. Dondem Rönig wurden die Ranronc an seinen ordent-lichen Borrschaftcr dc la Barde zurückgewiesen.Nach wiederholten Unterhandlungen kam Ends desJahrs i6;8> ein Entwurf zu Stande von gleicherForm mit dem Bündniß vom Jahr 1602. In ei-nem Beybrief werden die streitige Puncte zum Vor-theil der Kantone erläutert; anstatt der bedungenenGegenhilfe von Lanzen und grobem Geschütze mö-gen sie entweder 50c». Rcurer oder drcymonatlich6ocoo. Franken an Gelde begehren; ihren Söld-nern wird freye Religionsubung, anch wird ih-nen nicht wrniger als den Catholischen der ZutrittMm