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König den Eyd der Treu zu schwören. Der Zei-tungsschreiber ward zum Widerrufe vcrurthcilt, undzugleich ein Kalender unterdrückt, in welchem durchunanständige Figuren die helvetische Nation lächer-lich gemacht worden. — Beym Zug nach der Haupt-stadt kamen den Gesandten, deren Gcfolg sich durchsämmtliche Officiers der schweitzerschen Leibwachevermehrte, sowol der Marschall d'Aumont, dama-liger Stadt-Gouverneur, als der Marquis d'Hü-micrcs, Gouverneur von Bourbonnois, mehr alsdie Hälfte des Weges entgegen; bey St. AntonsStadtthor wurden sie von dem Prcvot der Kauf-leute und von dem Corps de la Dille begrüßt; vonder Bastille und vom Arsenal donnerte das grobeGeschütz; unten an der Treppe beym Louvre em-pfieng sie der Herzog d'Enguicn, ein Sohn desPrinzen von Conde, nebst einigen Marschallcn vonFrankreich und General - Lieutenants. Vor dem Kö-nig hielt der Bürgermeister Maser von Zürich einekurze Rede, und der König versicherte in seiner Ant-wort, daß er durch sein Betragen seine Achtung ge-gen die Kantone beweisen werde. — Das Verhörbey den Königinnen beschreibt Wagner mit poeti-schem Entzücken. Des Besuchs bey dem erst zwey-jährigen Dauphin erwähnt er in folgenden Wor-ten : — » Anfangs war der Dauphin etwas unmu-„ thig und erschrocken; Auf Zusprechen aber der„ Herzogin von Montausier, seiner Gouvernantin,„ alsbald beruhigt, gab er allen Herren Botschaf-„ tern und ihrem Gefolge sein rechtes Händlcin,und sprach mit liebreicher Stimme zu ihrer etli-chen : llmi, und Aion smi u. s w. „