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Nach geendigten Feierlichkeiten der Bundesbe-schwörung wurden die Gesandte in dem Erzbischöf-liehen Palasie bewirthet; Zu Tischgenossen hatten siedie Prinzen von Conde und Enguien, die Herzogenvon Verneville undDeaufort, nebst mehrern der vor-nehmsten Herren ; selbst der König erschien für eineViertelstunde bey ihrer Tafel und trank auf ihr Wol-ergehn und auf das Wolergehn der Kantone, wah-rend daß beyde Königinnen, der Herzog vonOrlcansund seine Gemahlin, Mademoiselle d'Alencon undandere Damen im Speisefaal zusahn. — Vor undnach dem Bundestage wurden sie von Türenne, vonder Herzogin von Loirgueville, von dem Corps de laDille und von den Staatsbcdienten, aller Ortenaufs prächtigste bewirthet. Zu Vincennes nahmder König vor den Gesandten die Musterung seinesHauses vor. Zeder derselben erhielt bey der Abreiseeine vierfache, güldene Kette, nebst einer güldenenund etlichen silbernen Gedächtniß-Münzen, zusam-men am Werthe 67400. Franken, heutigen Geldes55600. st. Bürgermeister Maser von Zürich wardabsonderlich mit sechsfacher, güldener Kette und ei-ner Schaumünze, am Gewichte 4Z5. Sonncnkronen,nebst des Königes Bildnisse beschenkt, welches mit17. grösser» und 9z. kleinern Demanten besetzt war.
In diesem neuen Bunde wurden jedem Orte derEydgenoßschaft zooo. Franken Friedgeld und dieHälfte des schon von Franz I. bewilligten Standes-gcldes, nämlich 4000. Franken, zusammen alljähr-lich 7020. Franken versprochen.
Von den schlechten Früchten dieses Büntnissesschreibt Rhan in seinen eydgenößischen Geschich-