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Herzogs von Longueville Uebergabe derGrafschaften Nenburg uns Vallendis anseinen Bruder, Graf von St. Paul.
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Anfangs dieses Jahres standen die Eidgenossennicht ohne Ursache in Sorgen, es mochte die Graf-schaft Neuenburg und Vallendis, welche mit ver-miedenen Kantonen im Burgrecht steht, an denRöntg in Frankreich ausgetauscht oder verkauftwerden. Ganz unvermuthet erschienen nun der Her-zog von Longueville und sein Bruder, der Grafvon St. Paul zu Nencnburg, in der Absicht, da-mit jener, als ein geistlicher, diesem alle Ansprücheauf die Grafschaft abtreten möchte. Hiezu wolltezwar ihre Frau Mutter, die verwittwete Fürstin,niemals die Einwilligung geben. Ohne ihr Vorwis-sen geschah es, jedoch mit Gutheißen des Königesund des Prinzen von Conde. Der Herzog ließ diedrey Stände der Grafschaft und die zwey undzwanzig Gerichte versammeln; von jedem derselbenerschienen ein Castcllan, ein Majorlieutenant, zweenRichter, der Schreiber und Weibel, als Zeugen;öffentlich wurde vor ihnen die Vergabungsurkundeverlesen; vor dem ganzen Volk überreichte der Her-zog seinem Bruder, dem Grafen, den Stab, undnach zärtlicher Umarmung eilte er sogleich hinweg,setzte sich in ein Schiff, um ganz unversehens sichdurch Savopen nach Rom zubegeben. Hierauf schiks
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