Band 
[Zweyter Theil.]
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ward sie den 7 Februar 1668 ganz plötzlich von dem !König in Frankreich verschlungen. Ueber diesen Vor- lfall äusserst betroffen, versammelten sich die Eidge- §«offen sogleich in demselben Monat zu Süden Vor :dieser Tagleistung erschien der französische Resident, >mit folgendem Vertrag: — „Bey vertvichcner Zu- ^sammenkunft hab ich euch, Großmächtige Herren, :Nachricht gegeben von den Ansprüchen des Königesauf einige Provinzen, die seither unter spanischerLottmäßigkeit waren, und von dem Entschluß Sr.Majestät, diese Ansprüche mit Gewalt der Waffen,zu behaupten: Wie glüklich die Waffen des Königs i

gewesen, hab ich nicht nöthig zu sagen; das aber !

muß ich sagen, daß keiner seiner Bundesgenossen <mehr Ursache hat, dnr Sieger hierüber zubeglükwün- ;schen als die lobl. Ramone, indem die Wolfahrt :des französischen Reiches aufs genauste mit der euri- igen vereinigt ist. Ich wiederhole die Versicherung jLaß ihr bey derselben Handelsfreiheit in der Frey-grafschaft, wie bisher, beschützt bleiben werdet, iBey feinen Eroberungen hat der König keine an- jdere Absicht als die Beschleunigung des Friedens; <würklich haben sich schon die Bevollmächtigte zur <Friedensunterhandlung in Aachen versammelt. i„ Wegen der vorzüglichen Verdienste der eidgenößi- ^schen Befehlshaber in des Königes Leibwache, wur-den ihre Compagnien auf den ehmaligen, altenFuß gesetzt: Und nicht ohne Befremden seh ich, daßIhr diese für die Officicrs so vortheilhafte Abände>rung mißbilligt. Wenigstens konnte der König nichtglauben, daß Ihr um einer so geringen Ursache wil-len den Gang des ewigen Friedens und des letz«