Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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diese Unterhandlungen mehr nicht aus als eintenAufschub in Einforderung der Kriegcssteuer zu Röte.Im. Durch eine eidgenössische Gesandtschaft nachLrisach und durch wärklichen Volkesaufbruch von700 Mann sah sich endlich der Bischof von Baselvon den französischen Einquartierungen befreyt, —Um diese Zeit berichtete der Herzog von Villa Her.rnosa, als Statthalter in den spanischen Nieder-landen seine Ankunft daselbst, nebst Versicherungalles auten Verständnisses, welche Versicherung ihmdie Xill Nantone in den verbindlichsten Ausdrücke»erwiederten.

Das Rri'gesheer der Wirten hatte sich vo»Gtraßburg wieder entfernt; von neuem war dasElsiaß in französische Hände gerathen; ganz warbey den Gtraßburgern alle Hoftnmg fremden Schu-zes verschwunden; ihr einziger und letzter Wunschschrankte sich auf die chmalige Neutralität ein. ImMärz 1675 schikten sie ihren Rath, Johann UlrichFried, als Bevollmächtigten an ihre Bundesgenossen,d»e beyden ersten Rantone, und von denselben er-hielten sie eine Verstärkung der eidgenößtschen Trustpen zur Bewachung des Rhcinpasses, jedoch unterder ausdrükiichen Bedingniß, daß diese Truppe»wenigstens auf drey Monate besoldet werden, undzwar auch selber in dem Fall einer frühern Abdan-kung , daß man sie mit andern Truppen vermischeund von Zeit zu Zeit abwechsle, daß sie auf keinerfremden Pottmäßigkeit, niemals zum Angriff, son-dern immer nur zur Vertheidigung gebraucht wer-den, daß man ihnen aller Orten ungehinderte Reli-gionsübung und in der Stadt Straßburg eine eigne