Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
63
JPEG-Download
 

I

die Aantone versteh», schlechtweg schränkten sie sichsin auf das buchstäbliche treue Aufsetzn und die bis,

> herige Uebung; schriftlich hatten sie sowol von dem- Laiser als von dem Rönig in Frankreich verlangt,

,, haß beydseitige Kricgeshecre ungefehr ein Paar Stun-ks ijcn Wegs von den IV. Waldstädten, wie auch vong Ratolfszell, Ronftanz und Bregenz entfernt blei,d den und denselben von daher nicht der geringste Vor-i schnb gethan werde. Hierüber erfolgte von beydenn Mächten willfährige Antwort,n Auf einer andern Taglcistung, unterm 28 Jennerj ib78 erschienen der Graf von Lodron, ober - östersh reichischer geheimer Rath, und Johann Hartmannj, von Roggenbach , Land-Commenthur der Balleyx Elfaß und Burgund. Dem Grafen von Ladronr »lirde von dem französischen Bottschafter, del Gravelle, der Vorrang streitig gemacht, und zwarN Pitcr dem Verwand, daß er in seinem Creditiv nicht,, tzmbassador, sondern Abgesandter genennt werde;i! »on Wien aus kam die Erklärung, daß der Kaiser, «nter der Benennung eines Abgesandten dem Grasr fen den gleichen Character beylege, welchen die Wälsß sehen unter dem Namen iZmbasLiators andeuten, und>e damit war für Ladron der Vorrang entschieden,h Wahrend dieses Aufschubes wurde die Vorkehr gestroffen, daß inzwischen an denjenigen Orten, umv deren Neutralität es zu thun war, keine Feindses» Weiten verübt werden. Auf den eben damals einsg laufenden Bericht, daß die Franzosen sich den Wald«ts städten nähern, hatten schon vier eidgenößtscheu Gesandte von der Tagleistung den Auftrag erhalsu ken, sich nach dem französischen Lager zu begeben;