Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Den 21. Junius rükte der Marschall de Crequi mitdem französischen Rriegesheer von Hüningen nachRheinfelden; schon vorher war vor diesem Platz derMarschall von Choiftul mit grobem Geschütz angeslangt. Um so viel mehr beunruhigte dieser Vorfalldie Lasier/ da die französische Truppen auf ihremAug hinter dem Dorf Riehen in etwas den baßler-schen Loden betraten. Sogleich beschwerten sichhierüber die Nantone bey dem Generalen. SeineEntschuldigung war, daß jener Strich Landes nichtzu der alten Landschaft von Basel gehöre/ sondernvon dieser Stadt erst neulich erkauft worden; über-dieß sey der Weg / den er sonst hatte nehmen müs-sen/ so rauh / daß er denselben nicht ohne größte Ge-fahr und Beschwerde hatte einschlagen können; übri-gens verspreche er, solche Maaßregeln zu wählen,daß hievon der Eidgenoßschaft nicht die geringste Un«gelegenheit zuwachsen werde. — Nichts destowenigerbrauchten die Rantone alle mögliche Vorkehr; mitZoos Mann hatten sie die Gränzen bey Basel besetzt.

Noch vor Ankunft des französischen Heeres, wares dem General von Starenberg gelungen, einigeTruppen in die Stadt Rheinfelden zu werfen. Mitdrey Bataillons, einigen Regimentern zu Pferde,und vier Feldstücken postirte er sich oberhalb Warmsbach im Felde. Auf den Bericht hievon, ließ derMarschall von Lrequi ganz in der Stille seine Rrie«gesvölter anrücken; nach einigem Gefecht eilten dieStarenbergischen zurük nach der Brücke bey Rhein-felden; mit solcher Wuth setzten ihnen die Franzo-sen nach , daß viele ihrer Dragoner zugleich mit den-selben in die Stadt hineindrängen; sie wurden aber(II. Theil.) E