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schaft erwählt auch Deputirte, um in ihrem Namenzuhandeln.
Mit zween weltlichen Abgeordneten (wie wir obenerzählten ,) erschienen also auch zween Geistliche aufder Tagleistung; von dem cydgenößischen Secretairwurden sie in die Versammlung begleitet; daselbstliessen sie sich ausser dem Schranken auf einer beson-dern Banke nieder und mit entblößtem Haupte tru-gen sie ihre Beschwerden vor.
Im Namen sämmtlicher, reförmirten Eidge-nossen ward hierauf dem französischen Bottschaf.schafter die Unverletzbarkeit des NeuenburgischenKircbenrechtes dringend empfohlen. Auf des Bot-schafters Verlangen holten zween eydgenößische Ge-sandte in Neuenbrirg selbst über den ganzenHandel nä-hern Bericht ein. Wahrend ihrer Nachforschungen abererhielten sie unterm 20 Sept. 1699 ein Schreiben,daß alle weitere Untersuchung umsonst sey und daßdem Bönig nichts von seinem einmal gefaßten Ent-schluß abhalten verreisten also die
Gesandte. Von deiWWschen Tagleistung aus wardeine neue Gesandschast an den französischen Lokt-schaftrr geschikt; auch diese Gesandtschaft blieb kraft-los, und die reformirte Nantone sahn sich genöthigt,unmittelbar an den Röntg selber zu schreiben. Un-term 5 November 1699, neuen Styls, antworteteder König: — Jur Wiederherstellung der Ruhe ha-be er alle Prätendenten auf die Neucnburgische Erb-folge nach Hause gewiesen, jedoch unter dem heiternBedinge, daß niemand von keiner Partey weiter be-unruhiget werde. Was man auch immer vorwcnde,so sey doch der Pfarrer Girard aus keiner andern(II. Theil.) Q