Er selbst bezieht sich in Prozeßion mit dem Stadt» -Maire und vielen Skadtbedienten in die Strasse, ^wo Gaudot wohnte. Nicht ohne Mühe verhindert sder Magistrat die Ermordung Aiethciis, eines prcirßh rsehen Ofsiciers, welcher mit dem Schwerdt drein ^schlagen wollte. Die Wuth nahm ab, die Nacht ^war ruhig, die Obrigkeit berichtete alles an den vis *cegouverneur und sandte um eilf Uhr einen Expreß ösen nach Bern. - '
Den 25 April. Ein Bruder des Gaudot schimpf- ^te vor seiner Thüre auf einige dastehende Bürger.Nachdem sie ihm die Waffen wcggcnohme» hatten,entließen sie ihn. Der Magistrat blieb den ganzen *Tag versammelt. Die kivrccs wurden verstärkt, ^die Grenadiers bewaffnet und der Maire zu Rathe -gezogen. Um z Uhr Nachmittags berief der Vicce *gouverncur den Magistrat auf das Schloß , um sich §über Gaudots Sicherheit zu berathschlagen. Mau ^beschloß, der Magistrat sollte das wieder zusammen °laufende Volk zuzcrstrcuen suchen, der Maire aberden Gaudot angcnblikl'ch in einer Carossc wegdrimgen lassen. Ersteres geschah, hingegen wollten dieMicthkutscher keinen Wagen hergeben. Der Magi-strat nöthigte den Büselcrbothen, Pferde z>! liehen.Wahrend der Verzögerung schwollen die Fluchendes Volkes au. Die Caroffe wurde umgeworfen.
Die Wache, welche sie begleiten sollte, flüchtetesich und der Kutscher spannte aus. Um 6 7/2 Uhrwurde Gaudots Thüre erbrochen. Der Pöbel be-rauschte sich mit seinem fremden Wein in den Kellern.Schon vom Wein erhitzt, wurde crs noch mehr,als Gaudots Neffe sich bewaffnet am Fenster zeigte. !