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jemand zu gemeinschaftlicher Berathung aus, er-hielt aber keine Antwort. Was er auf dem Rath-hause den Bürgern angekündigt hatte, das bestä-tigte Derschau durch ein Mandat im ganzen Lande.
Den ly May bemächtigten sich -Zoo Lcrner derBrücke Thielle und nahmen, auf Lentulus Befehl,den Pfarrer de Lütze, von Cornaux, welcher miteinem Freunde spaziren gicng, gefangen. Erst nachvielen Lagen entließ man ihn auf Verbürgung einesArrestes, dessen Ursache unbekannt blieb.
Den 2o May, Morgens sehr frühe, cmpfiengendrey Abgeordnete des Staaksrathes auf gedachterBrücke das Kricgesvolk im Namen der Regierung.Den Prediger de Lüze konnten sie damals nicht loS-bitten. Um io Uhr erschien in der Stadt als Quar-tiermeisier Brand vsn Bern. Der Magistrat wur-de znsammcnbcrufen. Brand cröfncke einen Befehldes Kommandanten von Wattenweil, folgendenJnnhaltes: Alle Soldaten sollen in der Stadt
eingnartirt werden. 2^. Soll man in die Häuser desOberst und Maire Sürst, des Oberst Chaillet unddes Banneret Dsterwalds iZo Grenadiers verthei-len. Z°. Sollen die Truppen jeden Kantons ingleichem Quartier wohnen. 40. Die Berner im Quar-tier des Schlosses. 5°. In jedem Häuft 25 bis Z»Soldaten beysammen. 6->. In Zimmern gegen derStrasse. 7°. Sollte für Bether, Licht und Holz ge-sorgt werden. 8". Jeder Offizier zwey Zimmer be.kommen, eines für sich und eines für seinen Be-dienten. 90. Sollte man Stalle für 2Z0 Pferde be-reit halten und sie mit Futter versehn. Alles dießin Zeit von drey Stunden. Umsonst stellte der Mas