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überein. Den 7 Julius beschloss'« Derschau/ Mirchell und Lentulus, der Matre sollte von der Imstitz der Stadt einen Spruch gegen die 12 Geächte-ten begehren. Den 8 Jul. ervfuet der Maire diesenEntschluß des Sraatsrathes den vier Ministeria-len und man willigte in die freylich ungewohnte Pro-zedur ein. Nicht ohne Befremdung fand die Iu-stitz: 1°. Daß die vier Ministerialen mit angeklagtwaren. 20. Daß man die Gcrichtsform zum vor-aus bestimmte, z». Daß man auf Konfiscationdrang. Auf die dießfallige Einwendungen antwor-tete der Maire: Die Anklage der vier Ministeria-len werde nicht öffentlich verlesen und nach geendig-tem Handel dürfen sie nur auf einen Wiederruf drin-gen. Wegen der Unkosten und Strafe erwarteman über die Beklagten nur ein allgemeines Urtheilund von der Confiskatio» ihrer übrigen Güter seynur nicht die Rede.
Den 12 Jul. wurden hierauf Obler, Jselin undGrunmr noch einmal verhört. Ais es zum Spruchkommen sollte, erklärte sie nun der Vice-Gouver-neur ganz unerwartet für frey und ledig. NurGrunner mußte, wegen seiner ungleichen Reden, dieGefängnißunkosten bezahlen. Den 14 Jul. begabensich der Maire, die IV Ministerialen und dieJustitz Morgens um 8 Uhr in das mit Truppen um-zäunte Parket. Der Stadkschreiber verlas die Be-schuldigungen der Geächteten. Ihre Ankläger wur-den nicht genennt. Der Maire forderte über jedenBeschuldigten besonders ein Urtheil.
Der erste wurde veruthcilt, in Effigie gehangenzmvcrden, und die Unkosten zu bezahlen. Der zwey-