Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
261
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zugleich aber für alles bisher Geschehene gänzlicheAmnestie und Rehabilitation der wahrend der Un.ruhen verfolgten Bürger verkündiget wurde. Manbat den Maire, daß er diesen letzten Punct weg»lassen möchte.

Den i4ten dankte die Lürgerversammlung demRath für sein Gutachten und bevollmächtigte ihnzur Beendigung des Geschäftes. In der drittenNationalversammlung vom izten begehrte manweitere Bedenkzeit und erhielt sie von dem Gouver«neur bis auf den i- Nov. Nun sollten alle Beiner»kungen in Ordnung gebracht werden. Vom lötenbis zum i9ten war die Rommittee unaufhörlich ver»sammelt. Oefentlich und in Geheim unterhielt mansich mit dem Gouverneur und täglich gewann man.Der erste Artikel von den Finanzen wurde so ab.geändert, daß jtzt die neue Einrichtung noch vor»theilhaster wurde, als es die Regie gewesen. Ineinem zweyten Artikel verglich man sich, daß kein Be»«unter der Justitz oder des Staates, bevor man gegenihn gesezmäßige Formalitäten gebraucht hätte, solltedürfen suspeudirt werden. Der neunte Artikel bliebweg. Ueber die Artikel von 10-12 kam man bald überein.

Den lyten um 8 Uhr frühe versammelten sich dieDeputirte aller Ständen und Gemeinden auf demRathhaus. Hierauf begehrte der Maire, im Na»men des Gouverneurs, Antwort, und zwar vonden Deputktcn gemeinschaftlich, und in Gegenwartdes Staatsrathcs. Alle vier Bürgerschaften undalle 64 Gemeinden hatten Bevollmächtigte gesandt.Das Gutachten des Raths und der Komittee wur»de gebilligt. Die meisten Schwierigkeiten machte