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vertrage, z. B. zu Vervins, zu Münster, in den Pyre-«mischen, in denNimmegischen Frieden, in den zwan-zigjährigen Stillstand eingeschlossen worden, unge-achtet sie zu keiner dieser Unterhandlungen Gesandteabgeschikt haben als nur zu der Münsterschen, undauch zu dieser nur in Rükficht auf ganz besondereProzesse. Hierüber erwiederten die Lernet: Diedießmalige Lage sey ganz von der Lage voriger Fei-ten verschieden und die Friedenshandlung intereßirenicht bloß einige, sondern alle Staaten Eurvpens.Unterm 5 Febr. 1697 zog man auch die katholischenRantone zu Rathe. Sie stimmten dahin, daß inansich allein auf schriftliche Bewerbung der Friedens-einschliessung einschränke Und UM so viel lieber diekostbaren Gesandtschaften vermeide, weil matt siehernach auch in künftigen Zeiten bey ähnlichen Vor-fällen nicht wieder würde ausweichen können. Beyder bisher beobachteten Neutralität haben die Eyd-genossen ohnehin nichts zubeforgcn, da hingegen diepersönliche Erscheinung ihrer Gesandten an dem Ortder Friedensversammlung sehr lercht allerley unvor-gesehene Schwierigkeiten hervorbringen würde. Un-term 28 Julius schrieben hierauf die Verner nachZürich, von hoher Hand haben sie ganz vertraulicheine Auffoderung zu persönlicher Theilnehmung ander Friedenshandlung erhalten. Die Züricher ver-langten zu wissen, woher diese Aufforderung gekom-men, wyrinn sie bestanden, was für Instruktionenman allenfalls den Gesandten mitgeben sollte? An-statt näherer Erklärung, antworteten die Lerner,daß sie die ganze Sache Gott und der Zeit heimstelrlen wollen. Die Bgsler indeß hätten gleichfalls zn