Band 
[Zweyter Theil.]
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einer Gesandtschaft gern die Hände geboten , indemsie sich schmeichelten, daß auf solche Weise mit Nach»druck für die Schleifung der Festung Hüningengeredt werden könnte. Auf einer neuen Tagleistungder refornstrten Rantone zu Arau, den i. Sep.1697 stellten die Gesandte von Bern vor: Manmüsse Hernehmen, daß man bey der Friedenshand-lung her Eydgenoßschaft wenig gedenke; gleichwolsey es von äusserster Wichtigkeit, daß vorzüglich auchdie Stadt Genf, das Fürstenthnm Neuenburg,die Städte Viel und Müllhausen dem Friedens-vertrag einverleibt werden. Ausser diesen Angele-genheiten, könnte man dem eydgenößischen Gesand-ten auch noch verschiedene andere, sonderheitlich eineUnterhandlung wegen der Festung Hüningen, wieauch Fürbitten für die Hugenotte« in Frankreich em.pfthlen. In diesem Vortrag wurden die Bernervon den Basiern unterstützt. Die Züricher hinge-gen erwiederten: Nicht nur höchst unsicher sey derErfolg einer solchen Gesandtschaft, sondern sehr leichtkönnte man dadurch sowohl die katholischen Kanto-ne als den König in Frankreich beleidigen. Wennman auch durch deutsche Vermittlung wegen der Fe-stung Hüningen zum Zweck kommen würde, so seyzubesorgen, daß es nicht änderst als unter anderwei-tigen , nicht weniger beschwerlichen Bedingungen ge-schehn könnte. Die französischen Hugenotten müsseman dem Fürwort des Königs in England überlas-sen; wenn dieses unkraftig bleibe, so sey nicht zuer-warten, daß das eydgenößische Fürwort etwas aus-richten werde. Wegen Einschliessung der zugewand-ten Orte in diesen Frieden, bedürfe es keiner beson-

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