Band 
[Zweyter Theil.]
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dem Gesandtschaft, da ohnehin England und andreprotestantische Staaten sich dieser Orte annehmenwerden. Würklich wurden hierauf, auch ohne ver-söhnliche Absendung eydgenößischer Gesandten, diesämmtlichen Rantone und zugewandten Ortedem Rißwykischen Friedensvertrag aufs feierlichsteund durch öffentliche Urkunden einverleibt.

I.XVI.

Streit zwischen der Abtey und der StadtSt. Gallen.

Im Jahr 1696.

^m Jahr 1695 hatte der Abbt zu St. Gallen,Cölestin Sfondrati wegen seines Eifers für den apo-stolischen Stuhl, den er besonders in dem Rcgalien-streit mit Frankreich bewiesen, vom Pabst JnnocenzII. den Rardinalshut erhalten. Den io Jenner1696, neuen Styls, kam die ledig gewordene Abb-tey an Leodegar Bürgiffer, einen Lucerner. Den11. May erneuerte dieser das Burgrecht mit denIV Schirmorten, Zürich, Lucern, Schweitz undGlarus. Bey Ankunft des Abbts und der eydge-nvßischen Gesandten in der Stadt wpl bezeigte sichdie Bürgerschaft schwirrig; sie wollte weder dasBurg-und Landrecht beschwören noch die Huldigungleisten, bis die Bestätigung des Abbts von demPapste und die Lelehnnng von dem Raysee an-gelanget seyn würden. Die eydgenößische Ge-sandte forderten einen Ausschuß des Rathes zu sich-