Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Besorgniß einiger Verwirrung, die hieraus entsteh!,könnte, verwarfen die Gesandte der IV Schirmorteden Vorschlag; endlich kam man überein, zur Be-sorgung des Protocolls den Landamman Rupli ho-len zu lassen.

Bey der zwoten Zusammenkunft unterm 14 Mayverhörte man beyde Partheyen gegen einander. ImNamen des Abbts stellte der Baron im Thurmvor: Freylich reden die alten Verkommnisse von demHerabscnken der Kreutze und Fahnen, jedoch vonden Kreutzen nur unter gewisser Einschränkung,nämlich, daß sie schlechtweg sollten von den Stan-gen Herabgenohmen werden. Wenn aber dieses beyden Stadtthoren geschieht/ so fragt es sich/ obstealsdenn bis in das Kloster müssen auf den Armen,oder ob sie nicht auch dürfen aufgerichtet vor derBrust getragen werden? Bald auf diese/ bald aufandre Weise geschah es/ wie z. B. die Handlungvon, Jahr 1665 und verschiedene nnpartheyische Zeu-gen beweisen. Endlich beschwerte sich der Sach-walter des Abbts über den St. Gallischen Tumultund über die nachherige Waffcnergreifung. Er be-hauptete/ daß man fremde Truppen in die Stadtaufgenohmen und durch Empfehlung auswärtigerHerrn die englischen Kriegesvölker aus Schwabennach St. Gallen gelockt, daß man alle katholischenDienstleute aus der Stadt verjagt, daß man denumliegenden Unterthanen des Abbts theils das All-mosen entzogen, theils sie alles Gewinns und Er-werbs beraubt, daß man unter Hand die rcforwir-ten Angehörigen des Klosters gegen den rechtmäßi-gen Herrn aufgehezt habe u. s. w-