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Residenten in der Schweiß der ebenfalls sich in derSchweiß aufhaltende, außerordentliche, kaiserlicheGesandte, Baron de Neben, um Empfehlungensowol bey dem Nellenburgischen Oberamt und derober - österreichischen Regierung zu Jnsprugg als auchbey dem kayserlichen Hof selbst ersucht werden möch-te. Zugleich ward auch den katholischen Rantonenvon allem Nachricht gegeben und ihnen das Geschäftaufs angelegenste empfohlen. Im Fall thätlicherFeindseligkeiten wurden die Gchaffhauser gewarnt,sich vor allen Repressalien sorgfältig zu hüten undihnen eingeschärft, hierüber des Rathes der andernreformirten Kantone zupfiegen. Den zo April 1697ward hierauf von den auswärtigen Gesandten Dak-keiner, Herwart, Neveu, wie auch von den Abge-ordneten von Zürich und Schafhaufen, nebst demNellenburgfchcn Oberamtmann Spohn eine Zusam-menkunft zu Diessenhofen gehalten. In Betrefder Verlängerung des Pfandesvertrages vomJahr 1651 verbat sich der kayserliche Gesandte al-len fernern, unmittelbaren Auftrag, anerbot sichhingegen die Schreiben , die man allenfalls hierüberabfassen möchte, unverweilt nach Hofe zu schicken.Noch weniger Gehör gab er über den Punct derFreylassung des Eberhard Im Thurm; nebst demOberammtmann Spohn beharrte er schlechtweg aufden schon angedräuten Repreßalien, wofern maudiese Freylassung länger aufschieben würde. Endlichversprach er, wenigstens um Verzögerung der Thät-lichkeiten nach Hofe zu schreiben. In der Priatun-terredung gab er vertraulich zuverstehen, daß zurVermeidung der Pfandlösung kein ander Mittel