Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
307
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Gewissensrath, Menegatti, und den Jesuiten, P.Wolf, als den Vertrauten des Kaisers, auf seineSeite zu ziehen; er zeigte ihnen, daß, wenn dieReligion Noth leiden würde, gewiß die katholischenRantone sich der Sache keineswegs so eifrig anrieh-men würden. So günstig beym Kaiser sein Ver-hör war, so konnte er doch nicht undeutlich vermer-ken , daß man über die Zuflucht der Züricher zu denEmpfehlungen der Könige von Frankreich und Eng-land empfindlich geworden. Werdmüller zog nun-mehr den spanischen Lottschafter an den kaiserlichemHof in sein Interesse. Durch diese und andre Be-mühungen gelang es ihm, allmählich den Raiserauf gelindere Gedanken zu bringen. Ohnehin wardie Aufmerksamkeit von ganz Europa auf die bevor-stehende Erbtheilung von Spanien gerichtet, undbey diesem Vorfall glaubte der Kaiser die Eidge-nossen schonen zu müssen. Er gab die Einwilligung,daß die vorgebliche Religionsbeschwerdcn an Ortund Stelle durch Abgeordnete von beyden Theilenuntersucht, mittlerweile aber die wiederlösung derHerrschaft Ramsen aufgeschoben und die Waarender Stadt Stein von dem Arreste befreyt werden.

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(Als Episode schalten wir hier nur die endliche Bey-legung dieses Zwistes ein, so wie sie erst lang her-nach durch die Unterhandlungen des Zunftmeisterund nachhcrigen Bürgermeister Joh. Heinrich Gtt-im Jahr 1770. erfolgt war.)

Von Ramsen und Dörflingen forderte in derleztern Halste des XVlllten Jahrhunderts, Oester-