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der Unkosten blieb es bey schon geschehener Abrede,nur daß man sich von Seite Unterwalden ob demWald, Reformirt- Glarus und Appenzell Außer-Rhodrn, von jedem dieser Orte mit einem Beytragvon nicht mehr als ioo Reichsthaler begnügte. Fürdie Gesandte schoß man eine Summe von 4002Reichsthalern zusammen. Die Gesandte waren derOberist? Feldhauptmann und Statthalter, Joh. Lud-wig Werdmüller von Zürich, und der Statthalter,Joseph Anton Pündtencr von Braunberg, aus demKanton Ury. Den 18. Nov. 1700. langten sie zuWien an. Nach wiederholten Verhören und Unter-handlungen erhielten sie den 18 Jcnncr 1701. dieendliche Entschließung des Baises: Daß nach demJnnhalt des Erbvereins vom Jahr 1511. der ganzeHandel, ohne einige neue Zollbeschwerdcn, freyund ungehindert fortgehen soll; wogegen aber auchihrer Seils die Kantone, sonderhcitlich bey dem Aus-bruch des spaniscl en Suceeßtonskricges, und beyeigner Gefahr ihrer Freyheit, sorgfältig die Pflichtendes Erbvereins und die Verkommniffe von den Jah-ren 1515 und iziy. beherzigen, und ja mit demHause Sourbon in keine nähere Verbindung ein-trelten werden.
Beym Abscheid empficng jeder der beyden Gesand-ten eine güldene Kette, nebst einer Schaumünze mitdem Bildniß des Kaisers worauf sie mit dem schmei-chelhaftesten Necrcdirif nach Hause verrciseten. Diesämmtlichen Ausgaben für diese Gesandtschaft beste»fen sich auf 7700 Gulden.