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zahlen. Von Zeit zu Zeit wurde hierüber der fran-zösische Lotlschafter mit verschiedenen Verträgenbelagert. Unterm 4. Junius 1700. erhielt er vonZürich aus eine Denkschrift: Von den Ursachen derAbnahme des Handels zwischen Frankreich und derEidgenoßschaft. In dieser Schrift heißt es: i°. ImJahr 1667. sey auf jedes Stück Burat und Creponein Zoll von 8 Livr. gelegt, dadurch der Preiß die-ser Waare ungemein erhöht und ihre Einfuhr nachFrankreich gehemmt worden Eigenmächtig habendie Zollbeamte diesen Zoll aus 5 Livr. herabgesezt,und dadurch den Verkauf wieder erleichtert. Unterallerley Verwände habe man hernach im Jahr 1633die schweizerischen Crepons in Arrest genommen,verschnitten und irgendwo ein Stück davon durchden Scharfrichter verbrennen lassen. 20. Eine an-dere Ursache des kaufmännischen Verfalls sey diestrenge Untersuchung der eidgenößischen Fabrikwaa-ren von Seide und Floret, wodurch sie vielmalSchaden gelidten und deswegen weniger nach Frank-reich als nach Deutschland, und nach den Nieder-landen geführt worden. Z°. Gleiches Schicksal hat-ten die Fabrickwaaren von Wolle, Cadis, Sergesund Tücher, welche man nunmehr in wolfeilermPreise aus Deutschland, Holland und England zuziehen im Stande ist. 40. Ein merklicher Stoß fürden eidgenößischen Handel war auch im Jahr 1636.Die Einführung eines Zolls von ü Livr. auf jedesStück Züricherscher Baumwollen - Tücher, wodurchman sich genöthigt sah, sie über Genua und Amster-dam - nach Spanien zu senden. Erst im Jahr 1699wurde der freye Eingang in Frankreich wieder geöff-