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schütterungen, in einen gemeinschaftlichen Freystaatsämmtlicher lll. Pündtcn zusammengewachsen. EuerLand sahen wir mit engen Passen und hohen Gebär-gen gleichsam als mit Bollwerken verschanzt; wirsahn zur Beförderung eurer Wohlfahrt die Frucht-barkeit des Bodens mit dem Kunstfleisse der Be-wohner verbunden. Wir sind veft überzeugt, daßIhr nach eurer eignen, hohen Weisheit, die bestenMittel zur Erhaltung eurer Glückseligkeit anwendenwerdet: Nichts destowmi.-cr vergönnt Ihr, daßauch wir un re buno sg nößische Wolmemung miteucrm vaterländischen Eifer vergesellschaften, undEuch mit eidgenössischer Treuherzigkeit vorstellen,wie bey den dießmaligen, schwierigen Zeitumstan-den freye Staaten mehr als jemals auf guterHuth stehen, ihre Schanze wol in Acht nehmen,und mit Hintansetzung aller Privatabsichtcn viel-mebr die Grundsätze der Vorältern als die schädli-chen Eingebungen von aussen im Auge haben sollen.Ewig unvergeßlich bleib es, wie viel Bluts dietheure Freyheit gekostet habe! Wie wurde man esgegen Gott und gegen die Nachkommen verantwor-ten können, wenn man diese große Gabe Gottesgering schätzen, ja gar durch schnöden Eigennutz,durch Uneinigkeit, Ehrsucht, Partheygeist und Ver-achtung der Staatsgesetze sie aufs Spiel setzen wür-de! Spiegelt Euch denn an den fatalen Beyspielender Städce Rom, Athen, Sparta, von welchen eshieß: Durch die gleichen Grundsätze wird ein freyerStaat erhalten, nach welchen der Bau desselben auf-geführt worden. So lang sie in brüderlicher Wohl-verständniß , alter Einfalt, eingezogener Sparsam-