Band 
[Zweyter Theil.]
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342
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Z42

DXXVI.

Wirtbschaftlicher Zustand in der lezternHälfte des xvilten Jahrhunderts.

Von bloß mittelbarer Bewerbung der Feldgüterkonnte der Stadtbürger wenig Nuznießung erwarbten; er verkaufte also seine Güter den Bauren,lebte von den Zinsen, oder legte sich auf Fabricken.Dadurch verlohr er sein sicherstes Vermögen; dassselbe berechnete er nach dem äußerlichen Werthseiner Schuldbriefe, und vergaß, daß der wahreWerth des angeliehenen Gelde» sich täglich vermin-dere. Zugleich damit verlohr auch der üandbau jelänger je mehr sein Ansetzn und Leben. Nicht nurdurch Begünstigung ausländischer Getraideinfuhr,auch durch das Ucbcrgewicht der Fabrichcn ward ergehindert. Gleicher Weise wird dem Bauer sein Feld-gut beschwehrlich , es mag nun groß oder klein seyn;im erster» Falle bedarf er mehr Vieh, und mehrLeute. Für ihn wird es schwierig, genug Arbeiterund wolfcile Arbeiter zu finden; auf dem Lande ent-steht politische Schwindsucht, eben so verderblicheSchwulst in den Städten. Auf einen kleinern Be-zirk eingeschränkt, scheint dem Bauer nicht bessergeholfen. Freylich bedarf er wenigerer Hände; zu-gleich aber kann er sich nicht auf verschiedene Zweigeder Landwirthschaft ausdehnen, ungeachtet sich die-se , gleich den Gliedern am menschlichen Leibe in ge-naustem Verhältnis befinden. Der Viehhirt mußStroh, der Ackermann Futter und Vieh, der Reb-mann Dünger und Holz — um Geld kaufen. Geld