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zu bekommen, arbeiten Weib und Kinder in dieFabricken; der Gewinnst dabey verführt sie (ungesachtet alles obrigkeitlichen Verbotes) für sich alleinHaufe zu halten; so zerreißen die natürlichsten,heiligsten Bande; der Bauer wird muthlos, ausMutlosigkeit lüderlich; auf das Fcldgut werdenSchulden auf Schulden gehäuft; indem nämlichin der Stadt die Fabricken den Geldstrvhm vermeh-ren, so wirds dem Landmann leichter, um gerin-gern Zins und auf schlechtes Unterpfand Geld zubekommen. Unvermerkt betrachtet er sich nur alsSchuldner, in Absicht auf Zins, und nicht mehrin Absicht auf Hauptgut. *)
Wenn indeß der Landmann nicht ohne Schwie-rigkeit sein Glücke baut, so scheint der Gladtbüryer,in Absicht auf den Erwerb, nicht weniger gehindert.So schwehr es vormals gewesen, um 5 für ioc> Geldzu bekommen, so schwehr wurde es seither, bey Er-richtung neuer Schuldbriefe, genügsame Unterpfandean Feldgütern, und richtige Zinse zu 5 vom roa zuerhalten. Der Werth des Geldes vermindert sich,und die Bedürfnisse des Lebens werden vermehret.Ein Vater, der von den Zinsen und Feldfrüchten,
*) S. Smiths Untersuchung über den NationalrerchthumB. V. C. 2 , wie auch die I^egislat. sur !e Lominsrcs<is 6rsins.
In spätern Feiten suchte man durch Anliehungsbankeirdiesem Gvidstrohm, der gleichsam die Felder vcrschwemmte,einige Ableitung zu geben. Da es für den Bauern gleichnachtheilig ist, wenn er zu viel als wenn er u wenig Geldund Credit findt, so war man seither bemüht, das eineExtrem , wie das andre, zu vermeiden.