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die ihm der Bauer jährlich einliefert, noch ziemlichbequem lebt, sieht beym Hinscheid das gleiche Maßunter mehrere Nachkommen zerstückelt; unvermerktverliert sich das ganze Hauptgut in kleinere Theile,wie eine See in Kanälen. Durch Rimstfleiß wurdezwar dem Mangel gesteuret: wenn aber auch nichtimmer der schon erworbene Reichthum den Kunst-steiß verschlingt, so verschlingt ihn der Wetteifer,der noch öftrer niederschlägt, als zu immer höherstrebender Erftndsamkeit anspornt. Freylich ist esein Irrthum , wenn man jede Vermehrung des Vol-kes und d r Bürger, als Vermehrung des Theilersbetrachtet. In der Stadt Zürich, z. B. lebten imJahr 1667 nicht mehr als 1892 Bürger, und schonwar ihre Anzahl im Jahr 167z auf 199z gestiegen,die doch alle ihren Unterhalt fanden. Diese von In-nen selbst vermehrte Bevölkerung machte die Lrrhei-luiig des Bürgerrechtes an Ausländer je langer jeseltener. Nur von einem Jahrzehend zum andernwurden nur wenig neue Bürger, und zwar mei-stens Geistliche angenommen; im Jahr 1670. wiesman einen fremden Fabrikant ab, der hernach durchErrichtung einer Bänderfabrick die Stadt Baselum viel Millionen bereicherte. Im Jahr 1679.wurde der Zugang zum Zürichcrfchen Bürgerrechtevon neuem auf zehn Jahre verschlossen; und seitherist er, wenn auch nicht gesetzlich, doch aus öcono-mischen und politischen Betrachtungen, bis auf jtzoverschlossen geblieben.
Wenn vormals für die Eidgenossen der Nriegein Haupterwerb war, so würd' es nunmehr derHandel, und eben so eifersüchtig behaupteten sie