lich auf rooooo Pfunde. Die Stadt Zürich allembezahlte im Jahr 1679 ihren'Frbrickarbeüern 700000Gulden, und ihr FabrickzoU belief sich auf ungefähr16000 Pfunde; *) im Jahr 1777 war dieser Zoll auf141526 Pfunde gestiegen.
Durch die Zollerhöhung hatte sich der Verkauf desschweizerischen Buraths nach Frankreich unver-merkt gänzlich verkehren. Dieser Verlust wurde denKantonen durch die Ankunft der vertriebenen Hu-genotten vergütet. Hie und da pflanzten sie neueHandelszweige, und verbesserten die alten. EinigerMassen (wofern die Vergleichung nicht zu hoch tönt,)hatte für die Schweiz, für Deutschland u. s. w. dieAufhebung des Edicts von Nantes, mehr oderweniger, ähnliche Wirkung mit derjenigen, welchedie Vertreibung der Griechen aus Konstantinopelauf Italien gehabt hat. Gleichwie durch diese sichgriechische Sprache und griechische Künsten ausbrei-teten, so wurden durch die französischen Flüchtlinge,französische Sprache, französische Künste, Gewerbeund Sitten verbreitet. — Im Vorbeygehn bemer-ken wir folgende Anecdote, welche die Weiber undTöchter dieser Flüchtlinge eben nicht von Seite derReligiosität und des Märtyrcrgcistes bezeichnet:--Den 1. April 1686,-- ( hecht es in Pros. Friesenhandschriftlichen Tagbuch,) --hatte die Obrigkeiten--Zürich dem französischen Frauenzimmer einige Ei--- telkeiten an ihrem Weiberschmuck öffentlich von der
*) S. Salomon Dtten Abhandlung über die ZüricberscheHandelschaft in den Schriften des Lallc^'i inüilani, welcheauf der Stadtdibliethek in Zürich aufbewahrt werden.