Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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heitlich beschwehrte er sich über den Associationseyd,und über die kormula conkenkus , ferner über die Unserfahrenheit und Untreu der Vögte, über den Ver-kauf der geistlichen und weltlichen Aemter, u. s. w.Man bedeutete ihm, man werde die Sache in Be-rathschlagung ziehen und ihm morgens die Antwortertheilen. Unter dem Scheine, ihm Ehre zu bewei-sen, ward er obrigkeitlich bewirthet, und immer voneinigen Rathsgliedern umgeben. Inzwischen benach-richtigte man die Bernerregierung, auch bot man inaller Stille die Militz der Stadt auf. Den i. Aprilmorgens frühe, forderte man Daveln den Degen ab.--Ich sehe wol, sprach er, daß ich in diesem Handel„das Schlachtopfer seyn werde; indeß nicht ohne„heilsamen Einfluß für mein Vaterland!» DurchUmwege führte man ihn hinter der Stadt in einGefängniß auf dem Schlosse, und fesselte ihn anHänden und Füssen. Hiebey verrieth er nicht diegeringste Beunruhigung. Man fand nichts hinterihm, als die vor dem Rathe zu Lausanne gehalteneRede, sein Manifest gegen Bern, nebst Briefenan Genf und Freyburg, und an die Städte undGemeinden im Pays de Daud, die er um Beystandersuchen wollte. Beym Verhör zeigte es sich, daßer ganz und gar keine Mithaften habe. Seine Trup-pen wurden entlassen. Von Bern kam der Sekel-meister von Wattenweil nach Lausanne. Es wurdeschleunige Anstalt zu kriegerischem Wegzuge gemacht,und den Kantonen wachsame Aufsicht empfohlen.Wie bestürzt war nicht Wattenweil, als er beywiederholtem Verhöre von Daveln vernahm, seineSchritte seyn einzig und allein aus göttlichem An-