Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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gleichen Zeichen , auch dienen sie nur für den einzeln jneu Menschen außer aller Verbindung mit andern. zIn der bürgerlichen Gesellschaft bedurfte man andes krer Merkmale, dauerhafter, regelmäßiger, durchs ;gängig sichtbarer. Kein Wunder also, daß man rnicht dabey stehen blieb, z. B. Licht und Schatten, lihre Vergrößerung oder Verkleinerung, Wärme und 5Kälte, Wechsel der Witterung, Entstehung und 2Wachsthum der Pflanzen zum Ieitmaaß zu wählen. §Gar bald bemerkte man, daß keine Veränderungen uin der Natur so gleichförmig und so durchgängig fsichtbar seyn, als die Veränderungen des Standes tzder Sonne, des Monds und der Gestirne, kluges si

fähr jeden siebenten Tag erscheint der Mond in eis §

ner andern Stellung, und diese bestimmte beynahe daller Orten den Zeitraum der Woche, so wie vier wsolcher Wochen den Zeitraum des Monats. Nochwar diese Aeiteintheilung wenig hinlänglich für die hmannigfachen Geschäfte des Menschen. Das Gcs >schäft des Landbaus erforderte ein längcrcsZeitmaaß. se

Bey der Besorgung des Landbaus gab man Acht auf n

den Unterscheid der Jahreszeiten, und man bemerkte d

die Nachtgleichen und die Puncte des Sonnenstands, rrNunmehr sich man, daß die zwölf Monate oder die blzwölf Umläufe des Mondes fast einerley Witterung Zzurückbrachten. Man theilte also das Jahr in zwölf mbeynahe gleiche Theile, und daraus entstand das nMondjahr von 954. Tagen. Noch war damit die v!Verwirrung lang nicht gehoben. In weniger als mstebenzehn solcher Mondjahre sah man die Ordnung lavöllig umgekehrt. Der Sommer trat an die Stelle lades Winters. In dieser Verlegenheit mußte man D