Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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dahin, haß bey der Kalender-Annahme die Strei-tigkeiten zwischen den Rarholiken und Refor- - ^mieten sich eher vermindern als vermehren werde, i ^Die obrigkeitliche Romitee in Zürich, welche zur ^Besorgung des ganzen Geschäftes niebergesezt war,dachte nunmehr auf Berechnung neuer und auf astro- ^nomische Beobachtungen gegründeter Kalender. Zu ^diesem Ende zog sie den Professor von Mnralt, denPfarrer Herrliberger und VoN. Scheuchzer zu Rathe. ^Sie trugen einen» gewissen I. I. Fäsi, die Berechnnung des nachstkünftigen Jahres auf; zugleich ^berathschlageten sie, wie man etwa anstatt der ^Witterungsprophezeyungen, der Aderlaßtafeln, der ^Nativitätsstellungcn und andern abergläubischen ^Zeuges in den Kalender etwas lehrreiches eiwschalten könnte.

Bey der gcmeiiieidAenößischen Iahreechnungwurde in einer vorlauftigen Sitzung von den refor« ^mirteu Ständen die Kalcnderneuerun; durchgehend ^genehmiget. Hierauf ersuchte man die katholischelklamone: da nunmehr die Jahrfesie für die venschicdenen Kirchenqenossen auf gleiche Zeit fallen, ^so sollten sie den Geistlichen in den landeeftiedlichc»Herrschaften die gegenseitige Verhinderung bey dem ^Gottesdienste sorgfaltia verbieten. Allseitig war ^man willfährig. Damit dem Zurzachec - Herbstmarkrr bey dem neuen Kalender durch andere, ein«fallende Markte kein Abbruch geschehe, .so ward er, ^für dieses Jahr hin, in Zukunft auf den 12. Septgesezt. Nun glaubte man alles berichtigt. I«Glarus aber, zu Appenzell, in pündtm, und zuSt- GaUen fand die so unschuldige Neuerung grol« ^