niqe beobachten: Seit Einführung der NeuerungH gehen die Uhren nirgends richtig, immer zu frühei ß oder zu spathe. Andere bedankten, daß nun dielj Bären in dem Stadtgraben zu Bern nicht mehrauf Weihnachten Junge brächten. Noch an andernOrten fand man bedenklich, daß die Storchen nichtmehr auf Petri Stuhlfeyer erscheinen, daß es keinei Märzkatzen mehr gebe, daß der Dezember nichtmehr der Wolfsmonat sey, weil die Wölfe nichtmehr ihre Jungen im Christmonat werfen, u. dgl.
! ^ Als der Decan und Rämmerer im Rheinthal,i den Aeltesien, mit Zuzug etlicher Gemeinen, die! 1 obrigkeitliche Willensmeinung wegen des Kalen-i ders eröfneten, so unterwarfen sie sich zwar, jedochäußerten sich einige, wenn es in ihrer Willkühr ste-hen sollte, so würden sie den alten Kalender vorzie-hen/ theils wegen des Hohns der Papisten, theilsder Festtage halben, an deren festgesezten Zeiten der! Aberglauben sehr bang hieng.
Unterm 18. Febr. erklärte sich die Stadt St. Gast. len, daß sie nunmehr nicht ungeneigt sey, sich zui Ende dieses Jahres die gemeinschaftliche Anordnungi der übrigen Stande gefallen zu lassen.
- Unterm 4. März machten des Kalenders wegen. die Rheinthalische Gemeinden, Balgach und Reb-stein einen Aufstand in der Kirche, und verheztenauch andere Gemeinden. Hierüber ließ der Land-vogt ein Edict in der Kirche ergehen. Schon warer bereit, den Handel in die Kantone zu berichten,und sich über die einseitigen Verfügungen des Zü-richerscken Rantons zu beschwehren. Nicht ohneMühe hinterhielt ihn der Kämmerer, ein Züricher--