dem erstell Anfall des Zornes alles entzwei), wasihr unter die Hände kam, besonders aber alles fran-zösische Gerathe. Aller Orten beschwehrte sich derRöntg in Spanien; aller Orten suchten Frank-reich - England und Holland Gewährleistung fürihre kühnen Entwürfe.
Du Zürich erhielt man die erste Nachricht vondiesem Theilungsverirag im Junius 1700, ver-mittelst des wöchentlichen Briefwechsels mit demChurbrandcnburgifchen Minister von Henniges zuRcgenspurg. »Der kaiserliche Hof, schreibt er,»wird darüber in große Verlegenheit gerathen, be-»vorab, da nicht allein alle evangelische Stande im»Reich mißvergnügt, sondern auch der ganze schwa-»bische Kreis Vermahlen gegen das Haus Oester-» reich, und den Mißbrauch des schwäbischen Land-» gerächtes große Klagen führt, und bereits ziem-»lich herzhafte Entschlüsse gefaßt hat. Solcher»Gestalt entfremdet man gute Freunde von sich in»der Zeit, da man ihrer am meisten benöthigk ist.»Auf der eidgenößischen Iahrrechnung imJul. 1702überreichte der französische Botschafter, Marquisvon Püysieux, auch den Ramonm diesen Theilungs-entwurf: Derselbe, sprach er, hak keine andere Ab-sicht, als die Erhaltung des Gleichgewichtes inEuropa, und besonders die Sicherstellung der klei-nern Staaten vor der Ueöermacht des österreichi-schen Hauses. Dieser Entwurf übergiebt das Her-zogkhum Mayland einem besondern Fürsten; nichtnur ist ein solcher den Kantonen nicht furchtbar,sondern vielmehr ist es sein eignes Interesse, mitden Kantonen in gutem Verstandtnrß zu leben. I»
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