Band 
[Zweyter Theil.]
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wandte Orte. Beynahe durchgängig fand man eineallgemeine Zusammenkunft nöthig; überflüssig fan-den eine solche nur Unterwalden nrt dem Waid,und Freyburg. Unterwalden ob dem Wald ver-sprach , seine Gesinnungen schriftlich an den fran-zösischen Bottschaster zu senden. Ein paar Orteantworteten überall nicht. Der Kanton Zürich ver-schob also die wirkliche Ausschreibung der Taglei-stung; mittlerweile übertrug er einer obrigkeitlichenCommittce die Untersuchung des ewigen Friedensdes Bündnisses vom Jahr 166z. und der eidge-nößischcn Defensional- Verkommnisse.

Den 29. Rov. 1700. erhielten die Rantone auchDon dem kaiserlichen Bottschaster/ Baron vonNeuen, ein Schreiben des Iunhalts: Er verneh-me , daß sie aufs neue , um Besetzung ihrer Pässegegen MaMnd, und um eine beträchtliche polkec-rverbung für Frankreich angesucht werden; hoffeaber, daß sie standhaft auf der Ablehnung solcherAnsprüche verharren.

Inzwischen war das königliche Testament balddurch ganz Europa kein Geheimniß mehr. Die er-ste, öffentliche Nachricht davon erhielt Zürich in derMitte des Novembers durch den holländischen Ge-sandten , noch feyerlicher aber unterm i. Dezemberdurch den französischen Bottschaster. »Da nun,»sezt dieser leztere in seiner Nachricht hinzu, »da»nun, vermag der mayländisch-spanischen Ver-träge die Rantone mit dem neuen Röntg in»Spanien verbunden sind, so fallt mein ehvoriges»Begehren, wegen Verwahrung der eidgenößischen»Gränzen, gewissermaassen aus meiner Hand in