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»die Hand des Grafen von Casati, als spanischen» Gesandten. Nichts destowenigcr habe er auch jezt»noch von dem französischen Hofe den Auftrag,»das Interesse des Königl. Enkels bey den Ran-»tonen befördern zu helfen, so daß die bisheri-„gen Unterhandlungen nunmehr im Namen bey-»der Rronen fortgefezt werden.» In der Eidgc-noßschaft erweckte dieses Schreiben ganz ungleicheGedanken. Lern, Nase! und Schaffhausen be-haupteten , daß die Verwahrung der Passe eigentlichnur die cakholischen Rantone, als einzelne Bundes-genossen von Spanien angehe. Lern glaubte, daßman sich in gemeinschaftlicher Antwort für einmalnur darauf einschränken könnte: Von Spanienselbst sey noch nichts an die Kantone gelangt; vondaher werde man Nachricht erwarten; übrigens aberin jedem Fall den Verträgen getreu seyn. Andere,sondcrheirlich unter den carholifchen Rantonen,wollten das Geschäft nicht änderst als eine gemein-etdgenößische Sache betrachten, und den französi-schen Antrag nach den Erforderungen des ewigenFriedens und des Lündtnisses vvm Jahr i66g. er-örtern. Schon zum voraus erklärten sich einige zuder verlangten Paßsperrung verpflichtet. Durch-gängig war man mit dem Aufschub einer Taglei-stung zufrieden. Schweiz und Appenzell schwie-gen ganz still.
Unterm r6. Dezemb. stellte der kaiserliche Lot ^schafter vor: Das durch den Hinscheid des Königsin Spanien erledigte Herzogthum Mayland, seytheils ein kaiserliches Reichslehen, theils vermögder Verwandtschaft sowol , als auch der testament-