Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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fort. Nur ward ihm verdenket, daß er sich nichtänderst als, theils von dem verstorbenen König cre-ditirt, theils von der spanischen Interimsregierungbestätigt, darstellen sollte. Mit dieser Behutsam-keit waren sowol er selbst, als der französische undkaiserliche Minister, zufrieden. Sein Vertrag, dener sogleich in beyden Sprachen schriftlich eingab,war zwar sehr verbindlich, anbey aber in dem selt-samsten Ton abgefaßt. Unter anderm hieß es darinn:„Wer seinen König nicht bey der angeerbten Krone„ schützen wollte, der würde selbst der Ordnung des„Himmels widerstreben; denn die Astrologen haben„diesen Vorfall aus dem Gestirne geweissagt.„ DasEnde des Lieds aber war, daß er im Namen desneuen Monarchen Philipps V. zwey Regimenterverlangte; dagegen versprach er sämmtlichen Eidge-nossen treue Beobachtung des Erbvereins, und desmaylandischen Capitulats noch besonders für diekatholischen Stande, mit dem Anhang, die daherMessenden Bundesfrüchte noch, eh sie verfallen, ge-nau zu entrichten, wie denn schon unter der Hand4OOoo Scudi sollen bezahlt worden seyn. Die eid»genößische Antwort gieng kürzlich dahin: Manwerde alles getreu hinterbringen, was man davonfeiner Excellenz, als einem von Rar! II. und derspanischen Interimsregierung authorisirten Mini-ster angehört habe.

Aus guten Gründen spielte der französische Sott-schafter die Rolle eines blossen Zuschauers. Dessenungeachtet trat man nunmehr vor allem aus in dieBerathschlagnng wogendes Antwortschreibens nachVersaiUes. Durchgängig fand man, baß der An-