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folge, ein Theil der deutschen Reichsstande zur Neu-tralität, Bayern und Kölln hatten sich, nebst Braunsschweig, Wolfenbüttel, Sachsen-Gotha, und demBistum Münster für Frankreich erklärt. Schon hattePortugal mit dem neuen, spanischen König einBündtsniß geschlossen. Schon war dieser König von denHerzogen zu Savoyen und Mantua, und von derFürstinn von Mirandola, als rechtmäßig anerkenntworden. Kurz, von Gibraltar bis nach Antwerpen,und von der Donau bis nach Neapel, fand Bom-ben Beschützer und Freunde. Schon liefen vonEngland und Holland für Philipp V. Beglückwünsschungsschreiben ein, und ihre Unterhandlungen mitFrankreich waren nur auf Aeitgewinnst abgesehen —als sezt Naiser Leopold zu Behauptung seiner An-sprüche auf MaMnd, den Prinz Eugen gegen En-de des Maymonats I/OI. durchs Tprol in Italieneinrücken ließ. Da aber die erste Thätlichkeit,nämlich die Eroberung des Platzes von Carpi, erstden 9. Jnl. erfolgte, so wenden wir vorher noch un-sere Blicke auf die Verhandlungen der eidgenößischenTagleistung, welche den 4ten erwähnten Monatseröffnet wurde.
Der kaiserliche Bottschafter that den ersten Ver-trag, den er sezt ungebeten auch schriftlich eingab.Kürzlich bestand er einerseits in Wiederholung derProtesiation gegen die Anerkennung des König Phi-lipps und seines Gesandten; anderseits in Eröfnungeiner xrojectirten (damals aber noch sehr unsicher»)Verbindung mit England und Holland, mit der Aufsfoderung, daß auch die Kantone einer solchen VersLrndung beytreten, oder wenigstens ihre Truppen